Das Kraftwerk am Höllensteinsee

Weltweit einzigartige Fischschleuse

Als Wanderhilfe für Fische hätte das klassische Konzept einer Fischtreppe durch die
Überwindung der Höhenunterschiede, die Topografische Lage und die geologische Verhältnisse einen unverhältnismäßig hohen Aufwand verursacht. Ein im Krafthaus vorhandener zweiter Grundablassstollen brachte die Lösung: eine Fischwanderhilfe in Form einer Druckkammerschleuse.

Diese Lösung als Wanderhilfe für Fische zu nutzen ist nicht neu. Der Clou an der Schleuse am Kraftwerk Höllenstein ist jedoch die vom Werkleiter Johann Fischer entwickelte energetische Nutzung der Fischschleuse.

Für den Betrieb einer Fischwanderhilfe waren 500 Liter Wasser pro Sekunde gefordert, was die Stromerzeugung jährlich um 400.000 kWh reduziert hätte. Durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem und dem Einbau eines Turbinenaggregats kann auch dieses WAsser für die Stromerzeugung genutzt werden und verbindet damit Ökologie und Wirtschaftlichkeit in Idealer Weise.

Das Höllenstein-Kraftwerk von OBEN

Der Fotograf Armin Weigel hat tolle Drohnenaufnahmen vom Höllensteinsee veröffentlicht.

Viel Spaß beim Ansehen!